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Was bedeutet Selbstbeteiligung? – Einfach erklärt

Selbstbeteiligung verständlich erklärt: Definition, Beispiel und warum sie für deine Versicherungskosten wichtig ist.

2 min Lesezeit28. Februar 2026FinTri
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Selbstbeteiligung

Was bedeutet Selbstbeteiligung?

Die Selbstbeteiligung (auch Selbstbehalt oder Eigenanteil) ist der Betrag, den du im Schadensfall selbst zahlst, bevor deine Versicherung einspringt. Im Gegenzug sinkt deine monatliche oder jährliche Versicherungsprämie.

Einfach erklärt

Denk an eine Vereinbarung mit deiner Versicherung: „Kleine Schäden zahle ich selbst, bei großen Schäden übernimmst du." Je mehr du im Ernstfall selbst trägst, desto weniger zahlst du jeden Monat. Die Selbstbeteiligung gibt es als festen Betrag pro Schadensfall (z. B. 300 €) oder als prozentualen Anteil (z. B. 20 % der Schadenssumme). Bei manchen Versicherungen wie der Kfz-Teilkasko ist sie Standard, bei der Haftpflicht eher unüblich.

Beispiel

Du hast eine Kfz-Vollkaskoversicherung mit 300 € Selbstbeteiligung. Ein Parkrempler verursacht 1.200 € Schaden:

  • Dein Anteil: 300 € (Selbstbeteiligung)
  • Versicherung zahlt: 900 €
  • Deine Ersparnis durch die SB: Oft 15–30 % niedrigere Jahresprämie

Konkretes Rechenbeispiel: Eine Kfz-Vollkasko kostet ohne Selbstbeteiligung 800 €/Jahr. Mit 300 € SB zahlst du nur 600 €/Jahr – sparst also 200 € Prämie. Solange du weniger als einen Schaden pro Jahr hast, lohnt sich die Selbstbeteiligung finanziell.

Warum ist das für dich relevant?

Die Selbstbeteiligung ist einer der wirksamsten Hebel, um Versicherungskosten zu senken. Bei der Kfz-Versicherung kann die SF-Klasse zwar viel ausmachen, aber die Wahl der Selbstbeteiligung hast du direkt in der Hand. Wichtig: Wähle die SB nur so hoch, wie du sie im Ernstfall auch problemlos bezahlen kannst. Mehr zum Thema Fixkosten-Optimierung bei Versicherungen findest du in der Fixkosten-Check-Anleitung.

Eine Selbstbeteiligung von 150 € in der Teilkasko und 300 € in der Vollkasko ist für die meisten Autofahrer der beste Kompromiss zwischen Prämienersparnis und Restrisiko.